Die Bettenstation der Universitätsklinik für Innere Medizin IV - Nephrologie und Hypertensiologie liegt im süd-östlichen Teil des fünften Stockwerks des Frauen- und Kopfklinik-Gebäudes. Für unsere PatientInnen stehen acht modern ausgestattete Zweibettzimmer sowie ein Einzelzimmer zur Verfügung.
Die Zuweisung zur stationären Aufnahme an der Bettenstation erfolgt üblicherweise durch die Nephrologische Ambulanz, die Internistische Notfallaufnahme oder durch externe Krankenhäuser. Auch Ihr betreuender Arzt/Ihre betreuende Ärztin kann telefonisch für Sie einen Aufnahmetermin direkt mit der Station vereinbaren.
Die Station versorgt einerseits PatientInnen mit Nierenerkrankungen in unterschiedlichen Stadien (akute oder chronische Erkrankungen der Eigennieren, Hämo- oder Peritonealdialyse oder nach Nierentransplantation bei internistisch/immunologischen Problemen) und andererseits auch PatientInnen, die einer stationären Abklärung oder Therapie eines Bluthochdrucks bedürfen.
Auch die Untersuchungen, die notwendig sind um abzuklären, ob eine Eignung zu einer Nierentransplantation besteht, führen häufig zu einer Aufnahme bei uns.
Nierenbiopsien werden ebenso auf der Station durchgeführt wie auch die Abklärung und Therapie von Systemerkrankungen (z. B. Gefäßentzündungen oder Erkrankungen des Immunsystems) und Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes.
Selbstverständlich stehen unseren PatientInnen alle modernen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Universitätskliniken Innsbruck zur Verfügung, wie z. B. die Nieren-Ultraschalluntersuchung, die direkt auf der Station durchgeführt wird.
Der Ultraschall ist die bildgebenede Methode der ersten Wahl bei Nierenerkrankungen. Neben Größe und Form der Nieren sind einige Ursachen von Nierenversagen bereits mit dieser Untersuchung zu erfassen.
Harnaufstau oder Nierenmissbildungen, Zysten oder Tumoren können mit heutigen Geräten mit einem hohen Grad an Qualität erfasst werden.
Natürlich kann der Ultraschall aber eine Laboruntersuchung nicht ersetzen.
Neben der Routineuntersuchung von PatientInnen mit Eigennierenerkrankungen eignet sich der Ultraschall auch sehr gut für die Überwachung von PatientInnen nach Nierentransplantation.
Zudem stellt der Gefäßultraschall von Dialyseshunts einen Schwerpunkt unserer Klinik dar. So können Lage, Gefäßverzweigungen, Anschluss von oberflächlichen an tiefe Venen, Gefäßwandverdickungen, Abflussrichtung oder Verengungen untersucht werden. Zusätzlich ermöglicht der Ultraschall eine Shuntflussmessung, eine entscheidende Hilfestellung bei der Beurteilung der Shuntfunktion und -prognose.